Drei kurze Videos, drei Akkorde: C, F und G. Mehr braucht es nicht, um unzählige Kinderlieder zu begleiten. Jedes Video dauert keine fünf Minuten, und nach dem ersten klingt schon etwas.
Nicht in einem Jahr, nicht nach der dritten Musikschulprüfung. Sondern an einem ganz normalen Nachmittag im Kinderzimmer:
Der Kurs ist so aufgebaut, wie ich auch in der ersten Unterrichtsstunde vorgehe: erst der leichteste Griff, dann der zweite, und schon damit klingt ein ganzes Lied. Der dritte Griff macht daraus dann richtige Musik.
C-Dur braucht genau einen Finger. Damit klappt der erste Akkord auch bei kleinen Kinderhänden sofort — und das Erfolgserlebnis kommt in Minute zwei statt in Woche sechs.
Zwischen zwei Griffen zu wechseln ist die eigentliche Hürde. Ich zeige den Trick, mit dem meine Schülerinnen und Schüler das in einer Woche schaffen, ohne stur zu üben.
Mit dem dritten Griff spielt ihr ein komplettes Kinderlied von Anfang bis Ende. Das Liedblatt zum Ausdrucken schicke ich mit.
Als Kind habe ich es mit der Gitarre versucht und nach einem Jahr aufgegeben — zu schwer, zu langsam, zu viele Noten. Mit der Ukulele war alles anders. Heute unterrichte ich in Hamburg genau die Kinder, die ich damals selbst war.
Mein Ziel ist simpel: Kein Kind soll ein Instrument weglegen, bevor es einmal erlebt hat, wie sich richtige Musik unter den eigenen Fingern anfühlt.
Kein Kind weiß vorher, ob ein Instrument zu ihm passt. Und ihr wisst es auch nicht. Das Schöne an diesem Kurs ist: Nach einem Nachmittag habt ihr eine ziemlich gute Ahnung — und es hat euch nichts gekostet außer einer halben Stunde gemeinsamer Zeit.