Seit über 25 Jahren spiele ich Ukulele, und seit vielen davon unterrichte ich sie in Hamburg. Am liebsten Kinder, die noch nie ein Instrument in der Hand hatten — weil es nichts Schöneres gibt als den Moment, in dem es zum ersten Mal richtig klingt.
Und ehrlich gesagt: In allen drei Fällen ist die Ukulele eine ziemlich gute Idee.
Es singt den ganzen Tag, trommelt auf allem herum — und ihr wisst nicht, mit welchem Instrument ihr anfangen sollt, ohne gleich ein Vermögen auszugeben.
Blockflöte, Klavier, Gitarre — irgendwas stand nach ein paar Monaten in der Ecke. Ihr wollt es nochmal versuchen, aber diesmal soll es Spaß machen.
Ihr möchtet nicht danebensitzen, sondern mitmachen. Die Ukulele ist dafür perfekt, weil Erwachsene sie genauso schnell lernen wie Kinder.
Ich war acht, als meine Eltern mir eine Gitarre schenkten. Sie war schön, sie roch nach Holz — und sie war viel zu groß. Meine Finger kamen kaum um den Hals, die Stahlsaiten schnitten ein, und der Unterricht bestand vor allem aus Notenblättern. Nach jeder Stunde bekam ich gesagt, ich müsse eben mehr üben.
Ein Jahr später stand die Gitarre in der Ecke, und ich war überzeugt: Ich bin einfach nicht musikalisch.
Ich wollte sie eigentlich gleich weitergeben — ich konnte ja nichts. Aber jemand zeigte mir einen Griff, für den ein Finger reicht. Dann einen zweiten. Zwanzig Minuten später saß ich in einer Ecke und spielte ein Lied. Ein ganzes Lied, von vorne bis hinten, nach zwanzig Minuten.
In diesem Moment war klar, dass ich nie unmusikalisch war. Ich hatte nur neun Jahre lang das falsche Instrument und die falsche Reihenfolge gehabt.
Das ist bis heute meine ganze Methode. In der ersten Stunde spielen wir ein Lied — egal, wie unsauber. Theorie, Noten und Technik kommen später und immer erst dann, wenn ein Kind sie braucht, um etwas zu spielen, das es spielen möchte.
Seit vielen Jahren spiele ich selbst in einem Ukulelen-Orchester, in dem Menschen zwischen acht und achtzig nebeneinander sitzen. Bei unseren Auftritten sieht man das immer wieder: Es ist völlig egal, wer wie lange spielt. Zusammen klingt es trotzdem.
Wenn ihr wissen wollt, was euer Kind bei mir erwartet — das hier ist es im Kern:
Ich habe neun Jahre gebraucht, um herauszufinden, dass ich doch musikalisch bin. Diese Zeit muss heute kein Kind mehr verlieren. Vier Saiten reichen, um das an einem einzigen Nachmittag herauszufinden.
Wenn ihr euch ein Kind wünscht, das in drei Jahren Konzertsäle füllt und jeden Tag eine Stunde übt, bin ich der falsche Ansprechpartner. Bei mir geht es langsamer und fröhlicher zu. Manche Stunden bestehen zur Hälfte aus Quatsch, weil ein Kind einen schlechten Tag hat — und ich halte das für richtig investierte Zeit, nicht für verlorene. Wer eine strenge, prüfungsorientierte Ausbildung sucht, ist an einer Musikschule besser aufgehoben. Ich sage euch das lieber vorher als nach dem dritten Monat.
„Mark hat bei uns im Orchester schon mehrfach die Neuen eingearbeitet. Er schafft es, dass Leute nach einer Probe bleiben wollen, statt sich zu blamieren zu fühlen.“
„Unsere Tochter geht seit anderthalb Jahren hin und hat noch keine einzige Stunde ausfallen lassen wollen. Das sagt eigentlich alles.“
Ein paar Einblicke aus meiner Woche — damit ihr wisst, wen ihr da vor euch habt.
Ihr müsst mich dafür nicht treffen und nichts buchen. Holt euch den Gratis-Kurs mit den drei Zauberakkorden, probiert ihn am Wochenende mit eurem Kind aus — und schaut, was passiert.